Durchlauferhitzer vs Warmwasserboiler

Sich nichts ahnend unter die Dusche zu stellen, den Wasserhahn aufzudrehen und dann eiskaltes Wasser entgegen geströmt zu bekommen, ist nicht die Idealvorstellung von den meisten Warmduschern unter uns. Da die meisten Haushalte nicht an eine direkte Warmwasserversorgung angeschlossen sind, müssen eben Heizkörper zum Einsatz kommen, welche die Wassertemperaturen auf wollig warme 42 Grad und mehr aufheizen.

In den meisten Haushalten kommen Warmwasserspeicher, oder auch Boiler genannt, vor. Der Nachteil bei diesen nur begrenzten Warmwasserbehältern ist jedoch, dass die Warmwasser Kapazitäten nicht unendlich vorhanden sind und es bei größeren Familien Haushalten schnell zu Kaltwasser-Erlebnissen kommen kann. Um diese Problematik zu umgehen und für jeden Haushalt bedürfnisgerechte Warmwassermengen zu erzeugen, finden immer häufiger Durchlauferhitzer ihren Verlässlichen Einsatz im Badezimmer und Co.

Der Grundlegende Unterschied

In Wasserboilern wird das Wasser lediglich gestaut und über die komplette Zeit auf bis zu 100 Grad aufgeheizt, auch wenn das Wasser gerade nicht genutzt wird. Sobald der Wasserhahn geöffnet wird, vermischt sich dann das angestaute Warmwasser mit frisch dazu strömenden Kaltwasser, wodurch die gewünschte Wassertemperatur entsteht, welche durch den Wasserhahn reguliert wird. In der Regel durchlaufen herkömmliche Duschköpfe Durchlaufmengen von 9-15 Liter pro Minute, sodass nach 20-40min (Abhängig von Boiler Kapazität) das Warmwassser bereits vollständig aufgebraucht ist.

Durchlauferhitzer hingegen haben Heizschlangen im Inneren, welche das Kaltwasser durchläuft. Das bedeutet, dass das Kaltwasser erst erhitzt wird, sobald es die Heizschlangen durchquert und hierbei abhängig von Regulierung der Mischbatterie an die gewünschte Wassertemperatur anpasst.

Beachten Sie außerdem

Wie bereits erwähnt sind 9-15 Liter Durchlaufmengen sehr üblich beim Duschen, daher sollten Sie auf einen Durchlauferhitzer mit ausreichend kW-Leistung setzen. Eine Heizleistung von 18-27 kW sollte Sie eine einzelne Duschzeile uneingeschränkt nutzen lassen. (Sollten Sie hierbei auf zu wenig kW Heizleistung setzen, dann erzwingen Sie beim Duschen größere Warmwasser Mengen, als der Durchlauferhitzer zeitgleich schafft zu erzeugen.)

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