Benötigt ein Tonstudio ein Audio Interface?

Ein innovatives Tonstudio ist heute ohne Audio Interface nicht denkbar. Das Audio Interface bildet beim Studio zu Hause und auch beim professionellen Studio das technische Kernstück. Hier laufen alle wichtigen Funktionen zusammen und das Audio Interface bildet die Schnittstelle für viele genutzte Endgeräte wie etwa Mikrofone oder etwa das genutzte Mischpult. Vieles ist heute machbar und denkbar, was früher nicht vorstellbar war und heute bildet das Audio Interface die technische Revolution und das auch im professionellen Einsatz bei der Tonerzeugung und der weiteren Verarbeitung. Zu diesen Funktionen gehören sehr einfach und wirkungsvoll zu bedienende Schnittstellen, an denen problemlos viele Peripherie-Geräte angeschlossen werden können. Mischpult, Kopfhörer, Mikrofon und auch technische Computer Hardware wird an dieser Stelle vernetzt, damit man möglichst viele Möglichkeiten der technischen Finesse nutzen kann. Viele Audio Interfaces sind mit USB Anschlüssen dieser Art versehen, die den zuverlässigen Einsatz garantieren. Der Computer ist heute bei dieser Arbeit insgesamt nicht mehr weg zu denken und es war kaum absehbar, welche Möglichkeiten der Einsatz von Rechnern ermöglicht.

Latenzen, Treiber und Anwendungsmöglichkeiten der des Audio Interface

Unterhaltungselektronik ist heute wichtiges technisches Mittel um Klänge, Geräusche und Sound zu erzeugen. Die Leistungsfähigkeit des Einsatz von Audio Interface und anderen technischen Mitteln ist heute angewandte Praxis. Das Audio Interface ist dabei eine spezielle technische Konzeption und Konstruktion, die aus verschiedenen vorhandenen Komponenten ein speziell nutzbares technisches gerät entwickelt hat. Die Hersteller bieten heute mit einem Audio Interface das speziell ausgerichtete technische Angebot, damit Menschen privat und auch professionell damit harmonische Klänge erzeugen. Es geht auch um die Klangwiedergabe in absolut perfekter Weise und hier bietet das Audio Interface seine technische Leistungsfähigkeit. Es können so technisch Klang-Schiwngungsbereiche erzeugt werden die absolut klar und ohne Verzerrung wieder gegeben werden. Das Audio Interface kann heute Latenzen ausgleichen und bestimmte Leistungsbereiche sogar überbrücken.

Quelle: https://audiointerface.de

Musikwiedergabe und Musikerzeugung mit Hilfe eines Audio Interface

Jedes Tonstudio nutzt heute ein Audio Interface oder mehrere Audio Interfaces. Das ist Standard, denn die Klangwiedergabe und die Aufzeichnungstechnik hat heute mit Hilfe verschiedener technischer Komponenten ein Höchstmaß an Leistung erreicht. Diese Technik kann heute jedermann nutzen und diese Technik ist einfach und beherrschbar. Soundkarten und verschiedene Chipsätze ermöglichen heute jedem, zu Hause das eigene Tonstudio zu errichten. Die Klänge wirken heute natürlicher als in der Realität und das ist mit der Entwicklung des Audio Interface erst möglich. Zudem ist die Technik nicht nur einfach verfügbar, sondern dieser Technik ist heute auch erschwinglich und für jedermann zugänglich. So können vielfältig und flexibel musikalische Interessen besser mit dieser Technik gefördert werden. Audio Interfaces sind heute auch bei jedem guten Computer Standard, denn viele Gamer benötigen eine gute Wiedergabe von Klängen und Sounds. Es ist somit mit einem Audio Interface vieles möglich geworden, dass früher nicht denkbar war und das erzeugt mehr Komfort und bessere Leistung. Das spiegelt sich in vielen Bereichen wieder. Wie schon betont, jeder kann heute Musik mit dieser Technik professionell erzeugen und vermarkten. Das Audio Interface hat vieles auf den Weg gebracht und das ist Technik die speziell für viele Zwecke gleicher Art nutzbar ist.

Sportuhren – Kleine Helfer, großer Nutzen

Wer Sport treibt, der hat wohl jahrelang mit gutem Gewissen trainiert und oft waren Ergebnisse nicht immer im Vordergrund der Betätigung. Doch mit der Zeit sinkt die Motivation für Sport und auch Zeit wird ein immer knapperes Gut. Um dennoch erfolgreich und effizient Sport treiben zu können, sind heutzutage Sportuhren immer beliebter. Neben schickem Design und einer Uhranzeige, können die kleinen Geräte aber auch dabei helfen mehr aus dem Sport herauszuholen.

Sportuhren kennen viele aus der Vergangenheit als klobige, hässliche Armbanduhren, die niemand so wirklich tragen wollte. Dieses Image ist aber Schnee von gestern. Heute sieht das ganz anders aus. In Zeiten von Smartwatches und modernen Werkstoffen und Designs können sich die Sportuhren sehen lassen. Und auch vom Funktionsumfang sind die Sportuhren enorm vorangekommen. Wo einst Schrittzähler und Zeitmessung das Maß aller Dinge waren, stehen dem Sportler von heute neben Herzfrequenzmessung, auch Geschwindigkeits- und Höhenmesser, sowie Kalorienzähler zur Seite.

Praktisch ist auch die Anwendung auf viele Sportarten, also nicht nur zum Laufen. Das ist vor allem für Triathleten oder Kombisportler eine sehr gute Sachen, da so der gesamte Umfang des Sports aufgezeichnet und analysiert werden kann. Hochwertige Sportuhren sind in der Regel auch wasserfest, sodass auch eine Nutzung unter Wasser, wie beim Schwimmen möglich ist.

Zur besseren Analyse können die Geräte meist mit dem Heimcomputer und mit spezieller Software verbunden werden. Auch eine Connection mit dem Smartphone ist häufig möglich. So eröffnet sich Ihnen ein größeres Spektrum an Werkzeugen, mit denen Sie ihre sportliche Leistung unter die Lupe nehmen können. Über einen längeren Zeitraum ist es dann möglich, ganz objektiv die Leistung zu bewerten und eine Steigerung zu erkennen. Im schlimmsten Fall kann man auch eine Verschlechterung erkennen. Das Gerät lügt nicht.

Mit den Jahren der Entwicklungen wurde auch die Auswahl und das Angebot an Sportuhren immer größer, sodass mittlerweile für jeden etwas dabei ist. Für Hobbysportler gibt es meist einfachere Sportuhren, die in ihrem Umfang die wichtigsten Funktionen beinhalten. Die Ansprüche eines Profisportlers sind natürlich wesentlich größer, als die eines Hobbysportlers. Die Sportuhr für den Profi ist dementsprechend umfangreicher bestückt und auch für die Ansprüche des Sports konzipiert. Auch designmäßig hat die Sportuhr für den Profisportler mehr zu bieten.

Letztlich haben Sportuhren aber allesamt ein Ziel: Zum Sport und zu besseren Leistungen zu motivieren. Wenn man erst einmal sieht, wie sehr Sport die Gesundheit verbessern kann, so ist man auch gewillt Sport konstant weiterzumachen. In der Folge heißt das natürlich auch, dass eine Sportuhr dabei helfen kann, die Gesundheit zu fördern. Das fühlt man dann nicht nur, sondern kann es auch mit Zahlen ganz objektiv belegen. Durch die vielen Funktionen  kann man also genau sagen, wie stark die Fettverbrennung war oder wie sehr sich die Muskeln aufgebaut haben. Eine solche Investition lohnt sich auf jeden Fall und kann auch ein gutes Geschenk für alle Sportmuffel sein.

Durchlauferhitzer vs Warmwasserboiler

Sich nichts ahnend unter die Dusche zu stellen, den Wasserhahn aufzudrehen und dann eiskaltes Wasser entgegen geströmt zu bekommen, ist nicht die Idealvorstellung von den meisten Warmduschern unter uns. Da die meisten Haushalte nicht an eine direkte Warmwasserversorgung angeschlossen sind, müssen eben Heizkörper zum Einsatz kommen, welche die Wassertemperaturen auf wollig warme 42 Grad und mehr aufheizen.

In den meisten Haushalten kommen Warmwasserspeicher, oder auch Boiler genannt, vor. Der Nachteil bei diesen nur begrenzten Warmwasserbehältern ist jedoch, dass die Warmwasser Kapazitäten nicht unendlich vorhanden sind und es bei größeren Familien Haushalten schnell zu Kaltwasser-Erlebnissen kommen kann. Um diese Problematik zu umgehen und für jeden Haushalt bedürfnisgerechte Warmwassermengen zu erzeugen, finden immer häufiger Durchlauferhitzer ihren Verlässlichen Einsatz im Badezimmer und Co.

Der Grundlegende Unterschied

In Wasserboilern wird das Wasser lediglich gestaut und über die komplette Zeit auf bis zu 100 Grad aufgeheizt, auch wenn das Wasser gerade nicht genutzt wird. Sobald der Wasserhahn geöffnet wird, vermischt sich dann das angestaute Warmwasser mit frisch dazu strömenden Kaltwasser, wodurch die gewünschte Wassertemperatur entsteht, welche durch den Wasserhahn reguliert wird. In der Regel durchlaufen herkömmliche Duschköpfe Durchlaufmengen von 9-15 Liter pro Minute, sodass nach 20-40min (Abhängig von Boiler Kapazität) das Warmwassser bereits vollständig aufgebraucht ist.

Durchlauferhitzer hingegen haben Heizschlangen im Inneren, welche das Kaltwasser durchläuft. Das bedeutet, dass das Kaltwasser erst erhitzt wird, sobald es die Heizschlangen durchquert und hierbei abhängig von Regulierung der Mischbatterie an die gewünschte Wassertemperatur anpasst.

Beachten Sie außerdem

Wie bereits erwähnt sind 9-15 Liter Durchlaufmengen sehr üblich beim Duschen, daher sollten Sie auf einen Durchlauferhitzer mit ausreichend kW-Leistung setzen. Eine Heizleistung von 18-27 kW sollte Sie eine einzelne Duschzeile uneingeschränkt nutzen lassen. (Sollten Sie hierbei auf zu wenig kW Heizleistung setzen, dann erzwingen Sie beim Duschen größere Warmwasser Mengen, als der Durchlauferhitzer zeitgleich schafft zu erzeugen.)

Weitere Informationen rund um Durchlauferhitzer, Wasserboiler und Kochendwassergeräte, finden Sie auf www.profi-durchlauferhitzer.de

Sat Receiver

Umstellung des Fernsehprogramms

Ab März 2017 ist es soweit, genauer gesagt am 29.3.2017l! Das alte DVB-T wird abgeschaltet und wir sagen DVB-T2 HD “Hallo!”Mehr Programme und noch viel besseres Bild. Das neue Antenennfernsehen geht an den Start, das sogenannte DVB-T2. Das bisher Bekannte wird abgeschaltet und wer nicht mit der Technik geht, der wird einfach vor einer schwarzen koste sitzen. Deutschlandweit wird davon ausgegangen, dass ca. 3 Millionen Haushalte betroffen sein werden. Das entspricht etwa 3/4 der gesamten DVB-T Haushalte. Allerdings ist wichtig zu wissen, dass die Umstellung im ersten Schwung erstmal nur in Ballungsgebieten stattfindet. 2019 wird die Umstellung komplett abgeschlossen sein. Auf dieser Infoseite können Sie herausfinden, ob Ihr Haushalt betroffen ist.

Warum wird überhaupt umgestellt?

Das auschlaggebenste Argument ist natürlich die Qualität! Mit dem neuen Empfangssignal werden die Programme in viel bessere Bildqualität gesendet, private Sender stellen für kurze Zeit ihre HD Programme sogar kostenlos zur Verfügung.

Es sind alleine in Berlin ca. 400.000 “Betroffene”, in Brandenburg sind es ca. 70.000 Nutzer. Wenn Sie kein entsprechend neuen Sat Receiver ( Eine Vergleichsseite für DVB T2 Receiver Test) nutzen, können Sie das gewohnte Fernsehprogramm nicht mehr empfangen. DVB-T2 HD ist der Nachfolger des bisher genutzten DVB-T. Es bringt aber keinerlei Nachteile mit sich, es bietet eine bessere Qualität in Full HD und eine größere Auswahl an Programmen. In den Ballungsgebieten sind es mehr als 40 neue Programme! Wenn das mal kein Grund zur Umrüstung ist!

sat receiver

Für den Empfang sind, wie bereist erwähnt, neue Empfangsgeräte notwendig! Wie das funktioiert? Ganz einfach: Das kann entweder mit einer Set-Top-Box sein, mit welcher das alte Fernsehgerät kompatibel mit der neuen Empfangsart gemacht wird, oder ein Fernseher der neuen Generation, welcher ein DVB-T2 Empfangsteil bereits integriert hat. Hierbei muss man einfach auf das Logo achten, welches an den Geräten angebracht ist. Die Umstellugn wird spätestens 2019 komplett abgeschlossen sein und dann ist der ein herkömmlicher Receiver, wie Sie ihn jetzt besitzen nur noch Elektroschrott.

Gibt es Alternativen?

Die Umstellung wird wahrscheinlich viele Nutzer dazu bewegen darüber nachzudenken, ob sie nicht die Empfangsart wechseln möchten. Im modernen Trend sind z.B Streamingdienste wie Magine TV, Zattoo oder der Stream von TV Spielfilm. Diese Angebote sind sogar zum größtenteil kostenlosen. Wer mehr Kanäle haben möchte muss meistens ein Abo abschließen, dieses ist natürlich dann nicht mehr kostenfrei. Ein großer Vorteil dieser Streamingdienste ist, dass sie nicht nur zu Hause funktionieren, sondern auch das Sie ihr Wunsch-TV auch von unterwegs genießen können.

Rundumblick dank 360° Kameras

Eine neue Produktkategorie bildete sich mit den 360-Grad-Kameras. Der Hype wächst, sodass immer mehr Hersteller in die Produktion einsteigen. Hierzu gehören unter anderem Samsung, Kodak und Nikon. Scheinbar ist das große Interesse um Virtual Reality Grund für das gestiegene Interesse an den 360-Grad-Kameras. Die Kameras können Fotos und Videos aus allen Richtungen aufnehmen und gehören somit zu den omnidirektionalen Kameras. Wie der Name schon sagt, sind diese in der Lage Bilder in einem Bereich von 360 Grad aufzunehmen, sowohl vertikal, als auch horizontal. 360-Grad-Panorama-Kameras dagegen sind nur in der Lage die 360-Grad-Hemisphären abzubilden. Um eine Rundum-Aufnahme zu ermöglichen, besitzen die 360-Grad-Kameras eine oder mehrere Linsen. So können sie alles aufnehmen, was drumherum passiert. Ein Beispiel ist die 360fly HD und 360fly 4K In Virtual-Reality-Games ist es möglich in den Weiten der Videos und Bilder einzugreifen – das ist mit den normalen 360-Grad-Kameras jedoch nicht möglich. Obwohl einige nur eine zweidimensionale Aufnahme ermöglichen, sind die dennoch reizvoll – der Markt ist noch jung und entwickelt sich, und sorgt so für technische Fortschritte.

360-Grad-Kameras auch für Hobbyfilmer?

Obwohl sich der Markt noch in den Kinderschuhen befindet, gibt es immer technisch ausgereiftere und auch günstigere Kameras. Für einige hundert Euro ist es möglich eine 360-Grad-Kamera zu erhalten, die ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat. Somit liegen die 360-Grad-Kameras, trotz der neuen Technik, preislich gleichauf mit anderen Kameras. Sie eignen sich also auch durchaus für Hobbyfilmer. Extra Zubehör ist hierzu nicht unbedingt notwendig. Mit der Kamera lassen sich sofort 360-Grad-Aufnahmen anfertigen. Es ist jedoch möglich eine Virtual-Reality-Brille dazu zu holen, mit der die Aufnahmen besser betrachtet werden können.

Welche Vorteile hat die neue Technik?

Da sich die Technik noch in der Entwicklung befindet, kommt es vor, dass Videos häufig komisch aussehen. Dennoch bieten die Kameras einen großen Vorteil, denn so ist es möglich besondere Erlebnisse ganz besonders zu teilen. So kann zum Beispiel ein solches Video auf YouTube hochgeladen werden. Wenn nun das Video auf dem Handy betrachtet wird, so ist es möglich durch das drehen und bewegen des Handys, zu einem Teil des Videos zu werden, denn dadurch wird der Blick nicht nur auf das Geschehen gerichtet, sondern es ist möglich sich die ganze Umgebung des Videos anzugucken – egal ob links, rechts, oben, oder unten. Auf der Plattform gibt es schon einige 360-Grad-Videos, mit denen man sich von der neuen Technik überzeugen kann.

Gehören die Kameras zur Technik der Zukunft?

Es ist absehbar, dass die neuen 360-Grad-Videos nicht in der Lage sind, die einfachen Videos zu ersetzen, dennoch wird der Markt und die Technik in der Zukunft stetig wachsen und sich weiterentwickeln, sodass die Technik ausgereifter wird. Hierdurch bieten sich Möglichkeiten, an die vor ein paar Jahren noch niemand glaubte. Eintauchen in Fernsehsendungen, virtuelle Rundgänge, oder eintauchen in die Spielwelt – die Möglichkeiten scheinen grenzenlos. Die Entwicklung steht noch am Beginn, sodass noch einige Möglichkeiten offen sind.

Breitbandinternet

In den neunziger Jahren hat das Breitbandinternet die Haushalte erobert und hat für Internetnutzer eine völlig neue Welt eröffnet. Die Geschwindigkeit stieg seitdem immer weiter an und die Vorteile sind deutlich merkbar. Bis heute ist der Breitband-Internetzugang im Angebot und erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Vorteile des Breitbandinternets sollen nun erläutert werden.

Zunächst sollte man aber wissen wie Breitbandinternet funktioniert und wie es bereitgestellt wird. Im Gegensatz zum Schmalbandinternet mit Modem und ISDN, ist man im Breitbandnetz dauerhaft verbunden. Auch die Datenübertragungsrate ist wesentlich höher, so dass das Surfen im Netz wesentlich angenehmer ist. Hohe Surfgeschwindigkeiten werden in der Regel mit DSL erreicht.

Wir kommen nun also zu Bereitstellung des Breitbandnetzes. Wie bereits erwähnt kann Breitband-Internet über DSL zur Verfügung gestellt werden, welches von den meisten Haushalten in Deutschland in Anspruch genommen wird. Daneben gibt es noch alternative Technologien mit denen dies möglich ist, nämlich VDSL, LTE und das bekannte Kabelinternet, häufig mit Glasfasern realisiert. So sind für den Privatgebrauch Datenübertragungsraten von bis zu 400 MBit/s möglich.

Ein entscheidender Vorteil des Breitbands wurde bereits genannt, nämlich die Geschwindigkeit des Breitbandzugangs. Mit VDSL oder Kabel können Geschwindigkeiten von über 100 Mbit/s erreicht werden, wobei die Verfügbarkeit noch sehr unterschiedlich ist. Viele ländliche Regionen werden momentan ausgebaut, um auch dort einen guten Internetzugang zu ermöglichen. Ein Wechsel zu Breitband kann sich also auch auf dem Land lohnen.

Des Weiteren bietet Breitband, welches über DSL oder VDSL genutzt werden kann, den Vorteil, dass die Zuverlässigkeit wesentlich größer ist und das Netz somit stabiler. Dies liegt daran, dass jeder Nutzer einen eigenen Zugang hat. Beim Kabel ist die Verfügbarkeit zwar größer, aber mehrere Haushalte sind an einem Kabel angeschlossen, so dass dieses schneller ausgelastet sein kann.

Breitbandanschlüsse stechen auch deswegen heraus, da ihre Verfügbarkeit bundesweit gewährleistet ist. Da nahezu jeder Haushalt in Deutschland einen Telefonanschluss hat, ist somit auch ein DSL-Anschluss möglich. Beim Kabelnetz muss erst ein Kabel verlegt werden, was momentan in vielen Gemeinden, auch auf dem Land, gemacht wird. Bis dahin wird Breitband über das Telefonkabel wohl weiterhin in punkto Verfügbarkeit siegen.

Mit erweiterten Technologien wie VDSL kann die Nutzung des Breitbandnetzes auch erweitert werden. So können Fernsehangebote empfangen werden und durch die hohe Datenübertragungsrate sind schnelle Downloads und anspruchsvolle Anwendungen im Gaming-Bereich oder auch das Streaming ohne Probleme möglich. Sowohl die Downloadraten als auch die Uploadraten sind beim Breitband über VDSL mehr als ausreichend.

Nun kann ein Breitbandzugang auch über Kabel zur Verfügung gestellt werden. Auch hier gibt es wiederum Vorteile. Zunächst ist da die Datenübertragungsrate zu nennen. DSL und VDSL haben durch den Widerstand des Kabels eine gewisse Grenze bei der Datenübertragung. Diese liegt ungefähr zwischen 100 Mbit/s und 200 Mbit/s. Kabel hingegen kann Übertragungsraten liefern, die weitaus höher liegen. Vereinzelt sind schon 400 Mbit/s möglich, momentan überwiegend in größeren Städten.

Auch was den Verlust angeht, kann das Kabel punkten. Die Übertragungsraten beim Breitband sind hier unabhängig von der Kabellänge, anders als beim DSL wo mit größerem Abstand zum Verteiler die Datenraten geringer werden. Beim Kabel erreicht man also meistens die Datenübertragungsraten, die man bestellt hat. Auch ist das Signal meistens stärker und stabiler.

Ähnlich wie beim VDSL eignet sich Breitband über Kabel überragend für Anwendungen wie Streaming, Internetfernsehen, Gaming und Serverdienste. Auch das Fernsehen ist über das Kabelnetz möglich, häufig auch in HD-Qualität. Ermöglicht wird dies durch die hohe Bandbreite und die hohen Geschwindigkeiten. Breitband über Kabel kann auch durch gutes Preis-Leistungs-Verhältnis punkten und auch die Auswahl an verschiedenen Anbietern ist groß.

Abschließend lässt sich sagen, dass Breitband wohl auch noch in Zukunft die bevorzugte Verbindung zum Internet sein wird, vor allem im privaten Bereich. Sowohl die Technologien DSL und VDSL, als auch Kabel, sind sehr vorteilhaft. Nur wenige Nachteile können die beiden aufzeigen, ergänzen sich aber in dieser Hinsicht. Welcher Zugang für Sie nun am besten geeignet ist, hängt von Ihrem Nutzungsverhalten ab. Grundsätzlich sind aber beide Technologien gut geeignet und sind beinahe überall verfügbar.

 

Virtual Reality Brille Blog

Bereits in den 80er Jahren haben Computerspiele unsere Gesellschaft nachhaltig verändert. Gameboys, Konsolen und Spiele haben ganze Generationen geprägt. Viele werden nostalgisch an die Zeit zurückdenken, als es nur einfache 8-Bit Grafiken gab, eventuell sogar in schwarz-weiß. Doch die Technik der damaligen Zeit hatte ihre Grenzen. Die Rechenleistung war begrenzt und jede Grafikkarte in modernen Smartphones ist leistungsfähiger als Grafikkarten von damals.

Durch vergrößerte Rechenleistung, die sich mittlerweile jeder leisten kann, wurde auch der Weg für Virtual Reality geschaffen. Mittlerweile ist diese Technik auch für die Breite Maße tauglich. Was man dazu braucht und welche Vorzüge VR, wie Virtual Reality oft abgekürzt wird hat, kannst du in diesem Blog erfahren. Reinschauen lohnt sich.

Was braucht man für VR?

Für VR braucht man zu aller erst einmal eine VR Brille. Ohne die geht schon mal nichts. Bei der VR Brille handelt es sich um einen Bildschirm der in einer Brillenform eingefasst ist. Für jedes Auge gibt es einen separaten Bildteil. Vor äußeren Einflüssen, wie Licht geschützt, entsteht für das Auge der Eindruck eine reale dreidimensionale Welt vor sich zu haben. Für den Komfort ist die Brille zusätzlich gepolstert, so dass auch länger gespielt werden kann.

Generell wird auch zwischen VR Headsets und VR Smartphone Brillen unterschieden. Eine VR Smartphone Brille wird das Smartphone in eine Halterung eingefasst. Mit bestimmten Apps wird hier die 3D Sicht ermöglicht. Der Smartphonebildschirm wird in zwei Hälften geteilt, für jedes Auge eine Bildschirmhälfte. Ein größeres Smartphone empfiehlt sich hier, da das VR Erlebnis besser ist. Auch die Grafikleistung neuerer Smartphones ist besser. Durch Gyroskope und Sensoren werden Kopfbewegungen registriert und das Bild angepasst.

VR Brillen oder auch VR Headsets handelt es sich um ein ganzes Objekt, der Display befindet sich im Inneren. Über steuerbare Linsen kann das Bild auf dem rechten und linken Auge so angepasst werden, dass ein dreidimensionaler Eindruck entsteht. Hier handelt es sich auch um echtes VR. Passende Brillen sind meist aus stabilem Material und sind auch gut gepolstert. Smartphone VR Brillen können auch aus Pappe sein, für den kleinen Geldbeutel.

Für das Virtual Reality Erlebnis braucht es natürlich auch noch eine passende Rechenplattform. Beim Smartphone ist dies natürlich überflüssig, da im Smartphone Bildschirm und Prozessor vereint sind. Für das VR Headset braucht es entweder eine Konsole oder einen (Gaming) PC. Bei einer Playstation oder Xbox kann an der Rechenleistung nicht viel verändert werden, bei einem PC hingegen schon. Hier können einzelne Komponenten ausgewählt werden. So kann ein PC ganz nach Anforderung erstellt werden. So können Prozessor und Grafikkarte an den jeweiligen Verwendungszweck angepasst werden.

Welche Hersteller gibt es?

Sicherlich haben Sie bereits von Oculus Rift gehört, die als erste Gaming geeignete Virtual Reality Brillen entwarfen. Es gab zwar bereits in den späten 90er Jahren Versuche 3D für die breite Masse bereitzustellen. Der “Virtual Boy” von Nintendo floppte aber wegen seines hohen Preises, seiner unkomfortablen Benutzung und auch wegen der Kopfschmerzen die entstehen konnten.

Moderne Virtual Reality Brillen haben mit diesen Problemen eher nicht mehr zu kämpfen. Das Oculus Rift ist ein wahrer Erfolg geworden und wurde auch in den Medien weit gelobt. Auf die Spezifikationen kommen wir noch später zu sprechen. Neben Oculus hat sich auch Sony Gedanken gemacht und hat die PlayStation VR herausgebracht, die mit der PlayStation 4 kompatibel ist. Auch HTC mit seiner HTC VIVE hat sich mittlerweile auf dem Markt etabliert und gehört zur oberen Preisklasse.

Oculus Rift

Eine VR Brille von Oculus Rift gehört in die mittlere Preisklasse und ist kompatibel mit Windows Systemen ab Windows 7. Das verwendete Display ist ein 2160 x 1200 Pixel OLED Display mit Full RGB. Die Bildwiederholungsrate beträgt 90 Hz, das Sichtfeld 110°. Das Oculus Rift kann entweder mit markeneigenen Controllern oder Xbox Controllern bedient werden. Mit 440 Gramm Gewicht ist das Oculus Rift auch ziemlich leicht. Mit 599$ ist das Oculus Rift natürlich kein Schnäppchen, aber immer noch günstiger als das HTC VIVE mit 799$.

Das HTC VIVE ist von den Spezifikationen her dem Oculus Rift sehr ähnlich. Bildschirmgröße ist mit 2160 x 1200 Pixel gleich, ebenfalls die Bildwiederholungsrate mit 90 Hz und das 110° Sichtfeld. Jedoch bietet das HTC VIVE mehr Funktionen und Zubehör an. So soll das HTC VIVE mit über 70 Sensoren ausgestattet sein. Die Laser-Sensoren des HTC VIVES ermöglichen ein Tracking auf einer Fläche von 25 m². Das Oculus Rift ermöglicht Tracking nur sitzend vor dem PC. Somit kann man auch im Raum herumlaufen. Für Augmented Reality, welches man aus Pokemon Go bestimmt kennt, ist eine Kamera verbaut.

Das Modell von Sony, die PlayStation VR verfügt ebenfalls über ein OLED Display, jedoch beträgt die Auflösung nur 1920 x 1080 Pixel bei Full RGB. Die Bildwiederholungsrate beträgt zwar 120 Hz, jedoch wird das Bild wohl auf 60 Hz zurückgreifen und nur doppeln. Aber auch 90 Hz können benutzt werden, es kommt dabei auf die Anwendung an. Das Sichtfeld ist mit 100° um 10° kleiner als beim Oculus Rift oder dem HTC Vive. Mit Beschleunigungsmessern und Gyroskopen wird die Position getrackt. An die PlayStation 4 kann die PlayStation VR mit HDMI und USB angeschlossen werden.

Spiele

Für VR Brillen sind bereits einige Spiele erschienen, auf allen Plattformen kann man Sie bereits finden. Die Spielgenres sind unterschiedlich und so ist VR für jeden nutzbar. Ob Ego-Shooter oder Musikspiel, alles ist vorhanden. Für die HTC VIVE können die Spiele bei der bekannten Spieleplattform Steam gekauft werden. So soll auch Apokalypse-Hit Fallout 4 als VR Version angeboten werden.
Weitere Spiele sind absehbar, über 180 Spiele sind bereits angekündigt. Und schon jetzt weiß man, dass VR die Gaming Welt nachhaltig verändern wird. Der Traum vieler Gamer scheint nun wahr geworden zu sein und auch die Entwicklung wird weiter voranschreiten.

Gibt es Risiken?

Oh ja die gibt es. Beim Benutzen von VR Brillen kann derselbe Effekt eintreten, wie er auch bei 3D Filmen vorkommt: Es wird einem schlecht. Dies ist nicht ungewöhnlich und kann auch beim Lesen im Auto oder beim Filme schauen im Zug vorkommen. Das Auge nimmt unterschiedliche Reize war und kann diese nur schlecht voneinander trennen. Auch Schwindel können eine Nebenwirkung davon sein. Dies passiert, da wir vorgegaukelt bekommen, dass wir uns bewegen, es eigentlich aber nicht wirklich tun. Auch flackernde Bildschirme oder eine zu große Nähe zum Bildschirm können Ursache sein. Längere Nutzung ist also nicht empfehlenswert. Falls das alles zu viel wird, gibt es zur Erholung gute Multimediasessel, auf diese kann man übrigens auch spielen.  Die großen Hersteller der 3D Brillen sind im übrigen dabei, Brillen zu entwickeln, wo diese sogenannte Motion Sickness nicht mehr auftreten soll.

Epilierertest 2016 – Die besten Modelle im Vergleich

Wer eine glatte Haut haben möchte, hat verschiedene Möglichkeiten, diese zu bekommen. Einige bevorzugen eine klassische Nassrasur, andere entscheiden sich für einen elektrischen Rasierer oder das Wachsen. Wenn man jedoch ohne unnötigen Zeitaufwand lange frei von Haaren sein möchte, greift man oft zum Epilierer. Besonders Frauen entscheiden sich oft für diese Methode, um Beine, Achseln und Intimbereich glatt zu rasieren. Die Nutzung eines Epiliergeräts hat den Vorteil, dass nicht nur das Haar, sondern auch die Haarwurzel entfernt und die Haut so bis zu Wochen haarfrei bleiben wird.

Um Ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern, haben wir verschiedene Geräte genauer untersucht und die Resultate verglichen. Zunächst möchten wir näher erläutern, welche Kriterien wir unter die Lupe genommen haben und was uns dabei besonders wichtig war.

Außerdem geben wir hilfreiche Tipps zum Umgang mit einem Epilierer und bieten einen Überblick über die bekanntesten Hersteller.

Unsere Testkriterien

Gründlichkeit: Man kann sich den Kauf eines Epilierers sparen, der nicht gründlich arbeitet. Wir haben gecheckt, ob vielleicht einzelne Haare ausgerissen oder gar nicht entfernt werden. Des Weiteren haben wir überprüft, wie lange es dauert, bis die nachwachsenden Haare wieder sichtbar werden.

Handhabung: Unter diese Kategorie fällt zum Beispiel die Akkulaufzeit. Doch auch das Wechseln der Aufsätze muss für eine gute Wertung leicht gelingen; außerdem sollten Epilierer unkompliziert zu reinigen sein.

Verarbeitung: Selbst das gründlichste Modell taugt nichts, wenn bei der Herstellung gepfuscht wird. Hier legen wir Wert auf die Qualität der Verarbeitung als auch die der Materialien, aus dem das Produkt gefertigt wurde.

Ausstattung: Hier sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Diverses Zusatzzubehör kann im Lieferumfang enthalten sein, so zum Beispiel ein Reise-Etui oder andere Extras. Doch auch die Ausstattung des Geräts selber wurde von uns bewertet, viele Modelle bieten etwa verschiedene Geschwindigkeitsmodi.

Verträglichkeit: Bei der Verwendung von Epilierern kommt es mitunter zu Schmerzen, dies ist unumgänglich. Jedoch muss ein gutes Modell nicht mehr Schaden auf der Haut anrichten, als nötig – Bei billigen Geräten kommt es schnell zu vermeidbaren Hautreizungen und -rötungen.

Preis/Leistung: Je nachdem, wie hoch der Preis des jeweiligen Modells ist, vergeben wir eine Wertung auf der Grundlage der Beurteilung in den anderen Punkten, wodurch insgesamt ein aussagekräftiges Rating entsteht.

Wie kann ich die Schmerzen beim Epilieren eindämmen?

Wichtig ist hierfür eine gute Durchblutung der Haut. Um die Durchblutung anzuregen und zu verbessern, kann es hilfreich sein, spezielle Pflegeprodukte oder Massageroller zur Vorbehandlung der Haut zu benutzen. Für die Raucher: Zwei bis drei Stunden vor der Behandlung nicht mehr zu rauchen, kann ebenfalls Wunder wirken, da Zigarettenqualm die Durchblutung immens beeinträchtigt.

Worauf muss ich achten, wenn ich empfindliche Stellen rasieren möchte?

Häufig suchen Anwender von Epiliergeräten nach Modellen, die besonders sanft und vorsichtig arbeiten, da einige Körperstellen sehr reizbar und empfindlich sein können. Um die Schmerzen gerade in diesen Körperregionen in Grenzen zu halten, empfiehlt es sich zum Beispiel, beim Kauf eines Geräts darauf zu achten, dass verschiedene Geschwindigkeiten einstellbar sind – Erfahrungsberichte zeigen, dass ein langsamer Start mit anschließender Erhöhung der Geschwindigkeit in Hinsicht auf die empfundenen Schmerzen gerade an empfindlichen Stellen des Körpers bessere Ergebnisse erzielen.

Wie kann ich die epilierten Bereiche meines Körpers nach der Behandlung pflegen?

Viele Leute, besonders diejenigen, die nicht oft oder noch nicht lange einen Epilierer benutzen, leben in dem Irrglauben, dass man sich nach der Behandlung direkt eincremen sollte. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: Es hat sich gezeigt, dass erst einen Tag nach der Rasur betroffene Stellen mit Pflegecremes behandelt werden sollten, dafür ab dann für einige Zeit täglich.

Sein Hauptaugenmerk sollte man allerdings darauf legen, dass keine Lotionen oder Cremes verwendet werden, die parfümiert sind, da dies zu vermeidbaren Rötungen und Brennen der Haut führen kann. Mit einem Peeling können zusätzlich abgetötete Hautschuppen entfernt werden.

Die wichtigsten Hersteller im Kurzüberblick

Wer sich für einen Epilierer entscheidet, kann sich für Geräte verschiedener Hersteller entscheiden. In unserer kurzen Übersicht finden sie Eckdaten der beiden wichtigsten Unternehmen auf diesem Gebiet.

Braun: Die 1921 gegründete GmbH bietet elektronische Kleingeräte an und hat besonders im Bereich des Produktdesigns neue Maßstäbe gesetzt. Der Fokus des Unternehmens liegt auf der Produktion von Körperpflegeprodukten, wie zum Beispiel zur Haarpflege und -entfernung. Das Unternehmen beschäftigt in dem Bereich rund 3.800 Mitarbeiter, die 2011/2012 beinahe 499,2 Mio. Euro umsetzen konnten.

Philips: Der Konzern wurde 1891 gegründet und hatte 2015 über 112.000 Mitarbeiter. Die deutsche Tochtergesellschaft (ehemals Philips Deutschland GmbH) hat 2013 mit über 6.000 Mitarbeitern mehr als drei Milliarden Euro Umsatz erzielt, wobei allerdings nicht nur Elektrokleingeräte, sondern auch die Umsätze aus Medizin- und Licht-/Lampentechnik erfasst wurden.

Hygrometer

Hygrometer – Das ist mit Sicherheit kein Wort, das man allzu oft hört. Aber was ist dieses Ding überhaupt?

Ein Hygrometer ist ein Instrument zum Messen der Luftfeuchtigkeit; um ganz genau zu sein den Wasserdampfgehalt an der Stelle, an dem das Hygrometer sich gerade befindet.

Aktuell gibt es drei Formen an Hygrometern, die auf dem Markt zu finden sind: Absorptionshygrometer, Psychrometer und Taupunktspiegelhygrometer.

Ein Absorptionshygrometer berechnet die Luftfeuchte über die Ausdehnung eines menschlichen Haares im Inneren. In manchen Fällen wurden in der Vergangenheit auch Tierhaare verwendet. Aktuell nehmen diese Rolle teils auch synthetische Fasern aus Kunststoff ein. Ganz moderne Modelle versuchen die „alten Messmethoden“ durch Technik zu ersetzen. So kommen in einigen Hygrometern elektronische Bauteile zum Einsatz, die anhand der Leitfähigkeit eines Stoffes im Inneren des Sensors unter verschiedenen Luftfeuchten eine relative Luftfeuchtigkeit berechnen können.

Psychrometer bestehen aus zwei einzelnen Thermometern, von denen eines dauerhaft befeuchtet wird. Diesem wird durch Verdunstung Wärme entzogen. Über eine physikalische Formel nach Sprung wird über die Temperaturdifferenz eine Luftfeuchtigkeit errechnet.

Weiterhin gibt es Taupunktspiegelthermometer. Hier wird ein Spiegel im Inneren so weit abgekühlt, bis die Luftfeuchtigkeit auf ihm kondensiert. Über einen Fotosensor wird der Moment, an dem das passiert, bestimmt. Mit allen Variablen lässt dich dann auch hier eine relative Feuchtigkeit errechnen.

Es gibt noch ein paar weitere mögliche Verfahren, doch auf die wollen wir an dieser Stelle nicht weiter eingehen.

Relative Luftfeuchtigkeit – was ist denn das schon wieder?

Die relative Luftfeuchtigkeit gibt die Menge an Wasserdampf an, die eine Luft mit bestimmter Temperatur „halten“ kann. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasserdampf kann sie aufnehmen. Als Beispiel nehmen wir eine Luftmasse von 20 Grad Celsius. Diese kann rund 17 Gramm an Wasser pro Kubikmeter halten. Wir nehmen an, dass gerade eine relative Luftfeuchtigkeit von 50% herrscht. Somit hätte die Luft zu dem Zeitpunkt und unter den gegebenen Bedingungen 8,5 Gramm Wasser pro Kubikmeter Luft in sich.

Und warum sollte mich das Ganze interessieren?

Auch das ist schnell beantwortet. Je nach Luftfeuchte „fühlen“ sich bestimmte Lebewesen wohl. Nehmen wir als erstes Beispiel den Menschen. Dieser mag es im Bereich von 40 bis 60 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit. Bakterien und Pilze mögen es allerdings noch feuchter: ab 70 Prozent Luftfeuchtigkeit drohen Schimmelpilze sich auszubreiten, da ihre perfekten Verbreitungskriterien erfüllt sind.

Und hier sind wir an dem Punkt, an dem es für euch Leser interessant wird: Es wird wohl niemand unter euch Schimmelpilze oder andere Bakterien in seiner Wohnung haben wollen. Natürlich heißt eine warme Wohnung oder ein gut beheiztes Haus nicht direkt „achtung Schimmelgefahr“, doch mit einer erhöhten Luftfeuchtigkeit kann sich das schnell ändern. Schon beim Schlafen entsteht ein erheblicher Anteil von Luftfeuchtigkeit, ebenso beim Heimtraining oder beim Kochen.

Schimmelpilze setzen sich gerne an Wänden oder an Kanten an. Erst als kleinere grau bis schwarze Punkte fangen sie an zu wachsen, bis es große fleckenartige Gebilde werden. Auch hinter Möbeln finden sich des Öfteren solche Befälle, da dort kaum Luft zirkuliert.

Was Kann ich dagegen tun?

Viele Menschen lüften einfach viel zu wenig. Es empfiehlt sich jeden Tag mindestens 20 bis 30 Minuten Stoß zu lüften, um die abgestandene mit frischer Luft zu ersetzen. Besonders neue Konstruktionen in zum Beispiel Fenstern erlauben es einfach nicht mehr, die Luft auch bei geschlossenem Fenster etwas zirkulieren zu lassen. In unserer heutigen Gesellschaft möchte man möglichst viel sparen, doch im Endeffekt spart man an den falschen Enden. Hat man zwar Geld für Heizkosten gespart, aber nie oder zu wenig gelüftet, wird ein Experte zum Entfernen des Pilzbefalls teuer.

Unsere Empfehlung – abgesehen vom täglichen Stoßlüften – ist es auch nach dem Baden oder Duschen die Tür zum Bad zu öffnen und direkt zu lüften, da besonders dort sich viel Feuchtigkeit ansammelt während dem Prozess. Oft reicht der kleine Belüftungsschacht nicht aus oder ist sogar mit viel Staub verunreinigt, sodass er gar nichts mehr taugt. Hier musst Du ansetzen und aktiv werden: Abluftschacht mitsamt Gitter reinigen und nach dem Duschen / Baden kurz lüften.

Was zwar lüften ist, aber eventuell kontraproduktiv sein kann, ist das Lüften während es draußen regnet. Hier ist die Luftfeuchtigkeit draußen sowieso schon hoch und wirkliches Lüften bringt hier eher weniger etwas. Ausnahme ist weiterhin das Bad nach dem Duschen / Baden, da hier die Luftfeuchtigkeit wohl trotzdem höher sein wird, als außerhalb.

Wie hilft mir ein Hygrometer dabei?

Ein Hygrometer hilft dir zwar nicht direkt gegen Pilzbefall oder ähnliches, doch mithilfe des Instruments kannst Du die relative Luftfeuchtigkeit in einem Raum immer im Blick behalten. Somit wird es Dir leichter fallen zu reagieren, wenn die Feuchte deutlich zu hoch ist. Es hilft also ungewollten Dingen vorzubeugen. Beachte aber, dass ein Hygrometer nicht die Feuchtigkeit im gesamten Zimmer und schon gar nicht erst in der gesamten Wohnung / dem gesamten Haus messen kann. Das Messgerät misst immer nur die relative Feucht an dem aktuellen Standpunkt. In einem Raum kann man die abzulesenden Werte oft noch auf den ganzen Raum beziehen, doch schon in einem Wohnzimmer kann es Diskrepanzen geben, wenn die gesamte Familie und eventuell noch Freunde und Bekannte auf einer Seite des Zimmers sitzen, während der Fernseher auf der gegenüberliegenden Seite steht. Natürlich wird die Feuchte im Bereich der Personen deutlich höher sein, als um den Fernseher herum.

Welche Werte sind für den Mensch optimal?

Je nach Nutzung des Zimmers sind verschiedene Werte optimal für die Spezies Mensch. Zimmer, die hauptsächlich über den Tag genutzt werden, sollten grob gesagt um die 20 Grad Celsius plus haben bei einer Luftfeuchte von 40 bis 60 Prozent. Ein Badezimmer darf gerne etwas wärmer und auch etwas feuchter sein. à rund 23 Grad Celsius mit bis zu 70% Luftfeuchte. Räume, die selten genutzt werden, wie Treppenhäuser oder Flure müssen nicht dauerhaft beheizt werden. Hier genügen 15 Grad Celsius bei erneut 40 bis 60 Prozent Feuchte. Je nach Belieben kann natürlich auch dieser Wohnbereich beheizt werden. In diesem Falle sind Temperaturen, wie für die allgemeinen „Tagräume“ empfohlen. Schlafräume sollten auch etwas kühler sein. Der Grund ist ganz einfach: wir befinden uns für eine vergleichsweise lange Zeit darin, ohne zu lüften oder ähnliches. Durch unser atmen und das minimale Abstoßen von Körpersekreten steigt die relative Luftfeuchte über Nacht. Es empfiehlt sich vor dem Schlafen gehen auf Temperaturen deutlich unter 20 Grad zu kommen.

Fazit:

Ein Hygrometer kann deutlich helfen, Schimmelpilzbefall oder dem Ausbreiten von Krankheitserregern / Bakterien vorzubeugen, doch man muss auch selbst aktiv werden. Wie ein Tacho in einem Auto zeigt es nur etwas an. Um vorwärts zu kommen, muss man selbst das Gaspedal oder die Kupplung zum Hoch- / Runterschalten benutzen. Genauso muss bei einem Hygrometer ab einem bestimmten Wert die Initiative ergriffen werden, zu lüften und somit den Wert der relativen Luftfeuchtigkeit zu regulieren.